Weil regelmäßig gefragt wird, woher ich komme und woran ich verdiene, steht hier beides vollständig — und dazu, wo meine Zuständigkeit endet.
Was ich mache und in welchem Umfang
Ich bin Strategieberater. Das ist die Arbeit, die meine Veröffentlichungen zeigen: einen unübersichtlichen Sachverhalt so weit zu zerlegen, bis die Fragen übrig bleiben, an denen eine Entscheidung tatsächlich hängt. Ich benenne die Risiken, ich benenne die offenen Punkte, und ich sage, wer welche Frage beantworten muss. Was ich nicht tue: entscheiden. Das tut der Mandant.
Diese Beratung ist ergebnisoffen. Sie endet nicht mit einer Empfehlung für ein Produkt. Sie endet regelmäßig mit Aufträgen an Dritte — an deutsche Berufsträger für die steuerliche Beurteilung, an lokale Berater im Zielstaat für die Umsetzung vor Ort. Es kommt vor, dass danach für mich nichts übrig bleibt. Das ist kein schlechter Ausgang, sondern ein sauberer.
Daneben bin ich Corporate Service Provider und habe in dieser Rolle über 1.400 US-amerikanische Gesellschaften gegründet und verwaltet — für Kanzleien, Investoren und Unternehmen mit US-Geschäft, die solche Gesellschaften als Zweckgesellschaften einsetzen, und für Einzelunternehmer.
Wie viele dieser Einzelunternehmer ortsunabhängig und ohne feste steuerliche Ansässigkeit gearbeitet haben, weiß ich nicht. Ein Corporate Service Provider gründet und verwaltet; er erhebt nicht, wo seine Auftraggeber steuerlich ansässig sind, und dürfte es auch nicht beurteilen. Ob solche Fälle darunter waren, kann ich nicht belegen. Allein aus den Angaben, die jemand selbst macht, lässt sich nicht nachvollziehen, ob sie den Tatsachen entsprechen — das zu überprüfen ist weder möglich noch Aufgabe eines Corporate Service Providers.
Manche der Menschen, die meine Veröffentlichungen betreffen, dürften frühere Auftraggeber von mir sein. Wie viele, weiß ich nicht.
Das sage ich, bevor jemand anders danach fragt.
Meine Leistung war die Gründung und die Verwaltung, nicht die Beurteilung der steuerlichen Lage meiner Auftraggeber. Das war weder beauftragt noch Aufgabe eines Corporate Service Providers. Steuerliche Fragen habe ich in Gesprächen von jeher an Berufsträger verwiesen; daran hat sich nichts geändert. Neu ist nicht die Grenze, sondern dass sie inzwischen schriftlich auf jeder meiner Seiten steht, statt nur im Gespräch zu fallen.
Bei internationalen Strukturen arbeite ich mit lokalen Beratern in den jeweiligen Jurisdiktionen zusammen und koordiniere deren Arbeit. Wenn Mandanten das Ergebnis mir zuschreiben, freut mich das — die steuerrechtliche Beurteilung im jeweiligen Land kommt von den dortigen Berufsträgern und die deutsche kommt von deutschen.
Wie beides voneinander getrennt ist
Die strategische Beratung ist eine eigenständige Leistung. Sie setzt nicht voraus, dass Sie danach eine Gesellschaft bei mir gründen oder verwalten lassen, und sie führt nicht darauf hin. Gründung und Verwaltung sind eine mögliche Folge — nur dann, wenn sie sich aus der Sache ergeben, und nur, wenn Sie sie wollen. Optional, nie das Ziel des Gesprächs.
Wenn eine Struktur nicht gebraucht wird, sage ich das. Wenn eine bestehende beendet gehört, sage ich auch das — und die geordnete Beendigung ist ebenfalls eine Leistung, die ich anbiete. Ich verdiene also in beide Richtungen. Genau deshalb steht es hier.
Umgekehrt gilt: Wer nur eine Gesellschaft gegründet oder verwalten lassen möchte, braucht dafür keine Strategieberatung.
Wo meine Zuständigkeit endet
In keiner der beiden Rollen erbringe ich Rechts- oder Steuerberatung. Die steuerliche und steuerstrafrechtliche Beurteilung in Deutschland gehört zu dafür zugelassenen Berufsträgern. Dorthin verweise ich, und für diese Vermittlung erhalte ich nichts.
Meine Aufgabe endet dort, wo die Beurteilung beginnt. Sie besteht darin, den Sachverhalt so zu ordnen, dass ein Berufsträger arbeiten kann — und dass Sie entscheiden können.
Woran ich verdiene
An ergebnisoffener strategischer Beratung. An der Gründung und Verwaltung von Gesellschaften. Und an deren geordneter Beendigung einschließlich der US-Meldepflichten. Das erste ist unabhängig vom zweiten und dritten; das zweite und dritte folgen nicht daraus.
Sie hören also niemandem zu, der neutral ist. Sie hören jemandem zu, der offenlegt, woran er verdient.
Klarstellung zum Leistungsumfang
Strategieberatung ist klar von Steuer- und Rechtsberatung abzugrenzen
Ein Mandat setzt grundsätzlich die Bereitschaft voraus, für die Klärung rechtlicher und steuerlicher Fragen einen zugelassenen Berufsträger zu beauftragen. Für diese Beauftragung ist der Mandant selbst verantwortlich.
Steuer- und Rechtsberatung werden nicht angeboten. Meine Leistung ist ergebnisoffene Strategieberatung — sie ordnet den Sachverhalt, benennt die offenen Fragen und bereitet vor, dass ein Berufsträger arbeiten kann. Die Beurteilung selbst gehört zu diesem Berufsträger.
Ich veröffentliche außerdem. Ich analysiere die erweiterte beschränkte Steuerpflicht und prüfe dabei öffentliche Aussagen anderer, die zu denselben Fragen beraten und verkaufen. Damit bin ich im weiteren Sinne deren Wettbewerber. Was das bedeutet, nach welchen Regeln ich dabei arbeite und wo alle Fundstellen stehen:
Transparenz zu meinen Veröffentlichungen